Rucksack

das persönliche Empfinden oder 16-12-10-7-7-7

Gerade auf längeren Touren mit viel Gepäck müssen/ können Bikepacker auf einen Rucksack zurückgreifen. Ich persönlich fühle mich inzwischen auf Skiern, Skates und dem Rad sogar unsicherer, ja sogar nackt, ohne einen Rucksack. Ich denke das liegt beim persönlichen Empfinden. Für den einen ist ein Rucksack ein Unding, das Schmerzen und schlechtes Fahrverhalten verursacht, für den anderen eine willkommene Transportmöglichkeit.

Meine erste und einzige Tasche beim Bikepacking/ Radwandern war ein Rucksack. Ein 65Liter Wanderrucksack. Ein mit frischem Einkauf gefüllter, gut und gerne 16-17kg schwerer Wanderrucksack. Ach ja, eine wunderbar große Isomattenrolle hing natürlich auch noch dran und irgendwo baumelte klappernd das Kochgeschirr.

Irgendwann war die Isomattenrolle einem etwa schlafsackgroßen Päckchen gewichen, mein Wissen um die Nicht-Notwendigkeit mancher Dinge gestiegen und der Rucksack, inzwischen ein 40Liter Trekkingrucksack, samt dem frischen Einkauf „nur“ noch bei etwa 12-14Kilo.
Eine kleine Vorbautasche, eine handelsüblichen Dreieckstasche im Rahmen und der lang ersehnte Erwerb meiner ersten richtigen Bikepacking-Taschen in Form eines handlebar bag, samt Zusatztasche und eines Seatbags, drückten das Gewicht am Rücken auf +/-10Kilo.‘
Mit der endlich zu einem fairen Preis angefertigten Rahmentasche kam ich auf schon verdammt angenehme 8-8Kilo im Schnitt. Der 40Liter Wanderrucksack schien mir langsam überdimensioniert und der 25Liter Daypack war zu klein. Ein neuer musste her und somit probiere ich derzeit einen 32Liter Bikerucksack dauerhaft von etwa 7-8Kilo auf , am liebsten, unter 6 Kilo abzuspecken.

Ich nutze den Rucksack hauptsächlich zum Wassertransport, Unterbringung wichtiger Dokumente und der ersten Hilfe und als zusätzlichen Stauraum für Einkäufe. Ich habe selbst bei kleinen Touren und Tagesausflügen immer einen Rucksack an. Ich fühle mich irgendwie wohler und geborgener. Auch habe ich so immer ein paar Sachen griffbereit und am Körper. Das ist ein großer Vorteil eines Rucksacks, Dinge unabhängig vom Fahrrad zu transportieren, sei es bei einer Vesperpause am Weg, bei einem Einkauf, bei einem Stadtausflug oder auf dem Weg von der Fahrradgarage ins Herbergszimmer. Auch oder gerade bei einem Unfall halte ich es für sinnvoll wichtige Dinge wie etwas Trinkwasser, Kommunikations- und Erste-Hilfe-Ausstattung am Körper zu haben. Man weiß nie wo man nach einem Abflug landet und welchen Weg das Fahrrad gewählt hat.

Aber Rucksack ist nicht gleich Rucksack und Rücken nicht gleich Rücken, also seid geduldig und beharrlich bei der Suche nach dem richtigen Rucksack.

Ein Gedanke zu “Rucksack

  1. Hey,
    fühle mich ohne Rucksack auch irgendwie nackt und nur „mit“ wirklich vollständig auf dem Bike.

    Danke für diesen ehrlichen Beitrag!

    Beste Grüße und Kette links,
    Nitro

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