Wie alles begann I

erste Tour, die Infektion

Wir feierten einen meiner Jugendgeburtstage am Lagerfeuer auf einem Waldspielplatz. Ich denke in dieser Nacht müssen mein sehr guter Freund Simon und ich auf die Idee gekommen sein.erste Tour
Jedenfalls stand, nach kurzer und spontaner Absprache am nächsten Tag zu später Nachmittagsstunde besagter Kumpel mit Bike und Rucksack vor meiner Tür.Beide noch halb verkatert vom Vortag packten wir die Reste an Grillwürstchen und Spirituosen zusammen und fuhren in die einbrechende Dunkelheit zu einem kleinen Schulferien-Abenteuer.

Keine 10km später im Wald, auf dem Weg unseren Hausberg, den Schauinsland, hinauf, in einer Kurve, hinter der wir nicht mehr in Sichtweite zu den Lichtern der Häuser waren, schlugen wir unser „Lager“ auf und machten einfach mal mitten auf dem Weg ein kleines Grillfeuer. Bei Würstchen und Alkohol besprachen wir erstmal, was wir hier überhaupt machen. Der Plan war simpel, auf den Berg, über den Berg und durch eins der Seitentäler zurück.
Die Nacht war kurz und unruhig, weil wir etwas aufgedreht waren, die Nachtluft viel zu heiß und das Zelt entschieden zu klein.

Am nächsten Tag kämpften wir uns auf den Berg und freuten uns über die anschließende Abfahrt auf der Rückseite. Es war Sonntag was wir aber irgendwie nicht bedacht hatten und so kam irgendwann die Frage auf, woher Essen nehmen? Auf einem Dorffest, an dem wir vorbeikamen und uns erstmal etwas stärkten, hatte ich mein, jetzt im Nachhinein kenne ich die Bezeichnung, erstes Trailmagic-Erlebnis. In der überschaubaren Versammlung des Festes wurde man schnell auf uns zwei Biker mit den riesigen Rucksäcken aufmerksam. Als die ansässige Kiosk-Besitzerin von unserem Problem mit einem Einkauf erfuhr, kramte sie einen Schlüssel aus der Hosentasche und nahm uns mit in ihren eigentlich geschlossenen Laden. Genial, wir waren für den Abend versorgt.

Pedal-Schlangen?

Für die Nacht wollten wir ein Plätzchen an einem Bach oder noch besser kleinen Wasserfall in der romantischen Vorstellung sich mal schnell waschen zu können. Wir fanden ein solches Plätzchen dann auch anhand unserer Karte, nachdem wir uns mehrere, teils urwaldartige Stellen, die auf der Karte an einer blauen Linie, also einem Wasserlauf, lagen, teilweise, erkämpft und für ungenügend empfunden hatten, war das Nachtquartier gefunden. Wieder mitten auf einer Waldstraße, diesmal sogar sehr nahe zu einer normalen Straße gab es erneut ein kleines Grillfeuer. Ein kleines Stück weiter hinter einem Abhang direkt neben einem kleinen „Wasserfall“ hatten wir das Zelt aufgeschlagen. Das Areal war dicht bewachsen mit Farn und nicht gerade „rackless not reckless“ bauten wir uns daraus eine weiche Unterlage fürs Zelt. Das Duschen/ Baden sparten wir uns ob des eiskalten Wassers.
keine Fotomontage
Leider gibt es keine Photos davon, aber wir hatten es uns richtig gemütlich gemacht, indem wir aus herumliegenden flachen Hölzern zwei Stühle nach diesem Prinzip zusammengewerkelt hatten.
Auch diese Nacht war kurz und unruhig, was neben dem zu kleinen Zelt, vor allem dem, ganze zwei Meter hohen, Wasserfall geschuldet war. Das Ding war unglaublich laut.Nachtlager 2

Am nächsten Tag ging es dann flott das Tal hinab nach Hause zurück. Aber das Gefühl war da. Wir hatten uns irgendwo angesteckt/ infiziert, denn wir hätten am liebsten noch eine Nacht draußen verbracht undnoch ein paar Kilometer mehr zurückgelegt.

Lest weiter unter Wie alles begann II

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