„take all leave nothing“

nur etwas flach gedrücktes Gras

Das hört sich zuerst mal nach „verbrannter Erde“ an.
Aber wie immer im Leben, man soll die Dinge positiv sehen. Ich versuche meine Aufenthalte in der Natur nach obigem Motto zu gestalten.
Ich nehme und gönne mir die Ruhe und Erholung, die Eindrücke und Wahrnehmungen draußen an der frischen Luft, auch nehme ich mir ein Stück der Natur als Erinnerung mit. Aber ich lasse nichts zurück. Auch kann ich diese Entspannung nur reinen Gewissens genießen, wenn ich weiß, dass ich zum Beispiel nicht direkt neben einer Futterstelle für Tiere, oder auf jungen Baumtrieben nächtige.

Ich denke es ist ohne große Mühen möglich nach einer Nacht nichts außer etwas flach gedrücktem Gras zurückzulassen. Keine Brandmarken, keine Kohle oder Asche, keinen Müll, keine Zigarettenstummel, keine Exkremente.
Für den großen Klogang findet sich meist innerhalb der nächsten 10km eine Toilette, falls dies mal nicht der Fall sein sollte sucht euch ein verstecktes, unzugängliches Plätzchen, vergrabt das Ergebnis am besten und nehmt im Idealfall das benutze Toilettenpapier in einem Plastikbeutel zum nächsten Mülleimer mit.
Für alle, für die das übertrieben klingt hier der Beweggrund fürs eigene Ego. Ich will nicht abends an einem wunderschönen Platz zum nächtigen ankommen und erstmal einen wohlriechenden Haufen mittendrin vorfinden, den ein anderer morgens kurz vorm Gehen noch hinterlassen hat.

Seid auch respektvoll, falls euch doch mal jemand darauf aufmerksam macht, dass es euch nicht gestattet ist am gewählten Ort zu nächtigen. Anstatt euch angegriffen zu fühlen und patzig, gar unfreundlich zu werden, versucht lieber euer Anliegen und Verständnis zu kommunizieren. Auch wenn ihr trotzdem weggeschickt werdet. Vielleicht hat eure milde und verständnisvolle Art auf der anderen Seite einen Verständnisprozess hervorgerufen und der nächste Wildcamper hat mehr Glück.

Es gibt doch etwas das ich sogar versuche zurückzulassen, einen guten, höflichen Eindruck, freudige Erinnerungen an eine Begegnung und ein Stück meiner Sehnsucht.

Lest mehr unter rackless not reckless II und Gedanken für unterwegs

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